Prüfungen in der Samurai Schule

Erste Prüfung der Samuraischule

Die Prüfungen werden zweimal im Jahr in einer dem entsprechend würdigen und ehrenhaften Art und Weise abgehalten.

Ersten Sonntag im Juli und am letzten Sonntag in November.

 

Training für Groß und Klein


Nach dem Angrüßen auf japanische Art und Weise beginnt das Aufwärmtraining. Dieses kann Traditionell oder als ein Spiel sein. Die traditionelle Form beinhaltet Laufübungen um die Kondition aufzubauen, Kraftübung um die Muskeln zu stärken, Dehnübungen für die nötige Flexibilität und Koordinationstraining um den Verstand zu trainieren.
Mit der spielerischen Form sind verschiedene Ballspiele gemeint, welche von den Kindern vorgeschlagen werden. Hierbei werden die Reaktionen, Schnellkraft, Weitsichtigkeit und fließende Bewegungen trainiert.

Alle Schüler in der SSK lernen am Anfang die Grundelemente aus den folgenden
Stilrichtungen:


Aikido:
beinhaltet Hebel, schneidende Handtechniken, Haltetechniken, spezielle Würfe aus dem Aikido und ausweichenden Bewegungslehre.


Karate:
beinhaltet Schlag und Stoßtechniken ausgeführt mit Hand und Fuß sowie Blocktechniken nach dem Karate Prinzip.


Judo:
beinhaltet Fallschule, Würfe und Haltetechniken aus dem Judo. Die Ausführung liegt im sportlichen Aspekt und wird in der SSK nach dem Prinzip des „Zusammenkämpfen“ trainiert und nicht gegeneinander.


Kobudo:
Im laufe des Training kann der Schüler sich für einer der acht Waffenarten entscheiden, welche er erlernen möchte. Hier werden auch zuerst die Grundlagen einstudiert, welche später dann in die waffenlose Form übergeht und somit die Waffen ein Teil des Körpers wird und nicht mehr als externer Gegenstand angesehen. Es erfolgt ein übergreifen der Techniken in waffenloser und bewaffneter Form. Ab hier fängt die richtige Lehre der Waffenkunde an.

 


Wenn die Grundtechniken der drei Stilrichtungen soweit verinnerlicht wurden geht es zu den Kombinationen über. Hierbei werden die Techniken aus den drei Stilrichtungen miteinander verbunden. Je mehr Techniken einem aus den Stilrichtungen zur Verfügung stehen, desto länger werden die Kombinationen.
Dadurch, dass die Kombinationen immer länger werden, werden die „alten“ Techniken auswendig gelernt und immer mehr gefestigt, während man sich auf die „neuen” Techniken konzentrieren kann.
Die Ausführung der Techniken unterliegt immer dem Schüler. Ob Schnell oder langsam, in der Bewegung oder in Stand, Kraftvoll oder harmonisch und ob Hart oder Sanft. Alle Techniken können so ausgeführt werden, dass alle Schüler von 6 bis 99 Jahren diese Übungen absolvieren können. 

 


Man erlernt die Fähigkeit aus dem Stehgreif unendlich viele Techniken abrufen zu können ohne dabei nachdenken zu müssen, so wie es ein Sprichwort verdeutlicht:
Wissen, nicht denken…

Wenn man später den langen und harten Weg der Farbgurte hinter sich lässt und in den Schwarzgurtbereich vorstößt, werden die einzelnen Techniken noch leichter von der Hand gehen.
Nun kommt man auf die nächste Stufe, in welcher man die Fähigkeit erlernt alle Techniken aus den unterschiedlichsten Positionen anzusetzen oder in der Bewegung auszuführen.

 


Des Weiteren werden die charakteristischen Elemente hinzugefügt, welches das Roshin Daitoryu Aikijutsu auszeichnet. Ab hier bewegen wir uns im der Kampfkunst, welches weder mit Kampfsport oder Selbstverteidigung zu tun hat. Die Bewegung von Tori und Uke werden harmonisch miteinander verbunden. Bei diese Synchronisation von Tori und Uke behält der Tori ununterbrochen den Energiefluss, welchen den Uke mitzieht und dieser in einer vorgegebener und aufgezwungenen Bahn oder Bewegung mitlaufen lässt.
In der ersten Phase ist die Gefahr sehr groß, welches für den Tori durch den Uke gegeben ist, da die Bewegungen vom Tori oft ohne Deckungen sind. Durch das erlernen der menschlichen Anatomie und das beherrschen des Energieflusses ist der Tori später in der Lage sich zum Uke so zu bewegen, dass diese Gefahr auf das Minimum reduziert wird und der Energiefluss vom Uke nicht mehr gestört wird.

 


An diesem Punkt beginnt man das Budo zu leben, da diese „Fließen“ ins Leben übergeht und fortan in allen Bewegungen und der inneren Haltung wieder zu finden ist.

 


Was passiert wenn ich zu spät komme?


Da wir eine Anwesenheitsliste führen bekommt jeder der zu spät zum Unterricht kommt keinen Vermerk.
Um an der nächsten Prüfung teilnehmen zu können muss eine gewisse Anzahl der Übungsstunden vorgewiesen werden. Wen die Pflichtstunden nicht erfüllt werden kann man nicht zur Prüfung antreten sondern erst bei der nächsten.
Des Weiteren muss der Schüler am Mattenrand sitzen bleiben bis er vom Lehrer die Erlaubnis erhält beim Unterricht mitzumachen.
Das aufräumen der Matten am Trainingsende versteht sich von selbst...

 

Zuordnung: 

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